Die Senatsverwaltung gab Ende Mai 2010 Details zum aktuellen Stand der Planung für den Turmbahnhof am Karower Nordkreuz bekannt. Demnach ist die Entwurfsplanung abgeschlossen, eine Realisierung ist jedoch frühestens ab 2015 vorgesehen. Die Pankower SPD-Fraktion konnte sich mit ihrem Antrag, dieses Projekt zu beerdigen, in der BVV nicht durchsetzen. Mehr...
Die Grundschule unter den Bäumen, der Schülerclub und zahlreiche andere Mitglieder des Runden Tischs Blankenburg protestieren gegen das bevorstehende Aus des Schülerclubs. Offener Brief
26.5.2010 - Auf der gestrigen Sitzung des Verkehrsausschusses Pankow blockierten die Vertreter von CDU, Linken und SPD erneut das Vorhaben des Bezirksamts, dem Aufruf von Senatorin Junge-Reyer zu folgen und Vorschläge für mögliche Begegnungszonen im Bezirk Pankow zu benennen. Mehr...
Wie die Kulturinitiative mitteilt, muss das für den 5. Juni 2010 angekündigte Blankenburger Kreativfest in diesem Jahr leider ausfallen. Hintergrund...
Unter Gästen und Referenten wurde der Wunsch laut, den starken Aufschlag dieser Veranstaltung zu nutzen, um ganz konkret eine Plattform für Umwelt-Themen aus Pankow ins Leben zu rufen, auf er sich parteiübergreifend Initiativen vernetzen und Besucher ihre Meinung sagen können. Dort stehen jetzt auch die Impulsvorträge aller Referenten, die Präsentation des BUND und die anschließende Diskussion als Video-Mitschnitt zur Verfügung.
Mit schätzungsweise 120 Personen war das Fassungsvermögen des Kultursaals erreicht, es gab nicht nur eine spannende Fishbowl-Diskussion, auch die nachfolgenden Gespräche in kleinen Gruppen waren so intensiv, dass die dafür vorgesehene
Zeit bei weitem überschritten wurde.
Unser Film-Mitschnitt ist zusammen mit Fotos, Berichten und Kommentaren auf einer extra dafür eingerichteten Blog-Seite klima-pankow.de zu sehen, auch Greenpeace
hat die Veranstaltung mitgeschnitten.
Herzlichen Dank noch einmal an alle, die dieses Ultra-Low-Budget-Projekt möglich gemacht haben, insbesondere an die Zukunftswerkstatt Heinersdorf für die tolle Zusammenarbeit in der Planung und die Albert-Schweitzer-Stiftung Wohnen und Betreuen für ihren tatkräftigen Einsatz! - MK
4.1.2010 - Der Blankenburger Bob Sperberg nahm als Journalist in der Zeit vom 7 bis 19. Dezember 2009 an der Weltklimakonferenz in Kopenhagen teil. Er beschreibt für die Leserinnen und Leser der Dorfanger-Blankenburg-Website, wie er die zwei Wochen Verhandlungs-marathon, die mit einem unbefriedigendem Ergebnis in der dänischen Hauptstadt zu Ende gingen, erlebt hat.
In London, Frankfurt, Basel gibt es bereits realisierte Shared-Space-Konzepte, nur Berlin sperrt sich noch immer beharrlich dagegen. Aber der Widerstand bröckelt, denn jetzt will das Tiefbauamt Pankow offiziell Frau Junge-Reyer mehrere potentielle Standorte für Begegnungszonen vorschlagen, darunter auch Blankenburg. Auf dem langen Weg zu einem Umdenken in der Verkehrspolitik ist dies ein erster, wichtiger Teilerfolg der Shared-Space-Initiative Blankenburg. Dazu hat ganz wesentlich die große Zahl von BlankenburgerInnen beigetragen, die dieses Projekt mit ihrem Namen unterstützt haben. Herzlichen Dank dafür!! Mehr...
9.8.2009: Um die rigiden Sparauflagen des Senats zu erfüllen, musste das Bezirksamt Pankow im Rahmen seiner Haushaltsberatungen den Straßen-Umbau für den Kiezbus von der Investitionsplanung 2010/2011 streichen. Mehr...
Mit der Planung und dem Ausbau der „Stettiner Bahn“ zwischen den Bahnhöfen Blankenburg und Karow geht es nur sehr schleppend voran. Für die Neugründung einer Bürgerinitiative, die sich (nicht nur) um Lärmschutzmaßnahmen kümmern möchte, werden noch Mitstreiter gesucht. Mehr...
Wegen Problemen mit dem Umgang mit privaten Flurstücken und beim Erweb des Grundstücks für die Pumpstation verzögert sich der geplante Einbau der Abwasserkanalisation in Blankenburg. Mehr...
Mit diesen drei Worten könnte man das Ergebnis der Exkursion am 16. und 17.5.2009 nach Bohmte und zu zwei weiteren Pilotprojekten in Holland zusammenfassen. Mit viel theoretischem Ballast über das radikale Verkehrskonzept Hans Mondermans im Gepäck waren unsere Erwartungen an die Fahrt eher gering. Vor allem lasteten die negativen Kommentare von Interessenverbänden auf der Stimmung, angefangen von der Kritik der Blindenverbände, über Stellungnahmen besorgter Eltern, die das Ganze als Experiment auf Kosten ihrer Kinder abkanzelten, bis hin zur Unfallforschung der Versicherer, die mit Hinweis auf die vorliegenden Unfallzahlen kurzerhand das ganze Shared-Space-Konzept für gescheitert erklärten.
In Bohmte trafen wir uns mit Vertretern der Gemeindeverwaltung, der örtlichen Polizei und einem ansässigen Ladenbesitzer, löcherten sie mit einer Liste kritischer Fragen und sahen uns den Ort aus Sicht des Autofahrers und des Fußgängers an. Was wir da sahen und hörten war allerdings doch überraschend, damit hatten wir so nicht gerechnet. Mehr...
Fotogalerie der Exkursion durch Bohmte, Drachten, Haren und Bad Nenndorf.
Weil die Hauptstraße Alt-Blankenburg marode ist, führt das Bezirksamt Pankow zur Zeit eine "provisorische" Sanierung der Straßenbeläge und Radwege, finanziert aus Straßenunterhaltungsmitteln und dem Radwegeprogramm. Neben einer effektiveren Entwässerung soll damit soll die Lücke zwischen den bereits ausgebauten Straßen nach Karow und Heinersdorf geschlossen, und die Situation für Radfahrer verbessert werden. Die Gehwege und der Parkplatz bleiben unverändert. Diese für sich genommen sinnvolle Maßnahme schafft jedoch Fakten, die wahrscheinlich für sehr lange Zeit den weiteren Ausbau des Dorfangers unmöglich machen. Die aktuellen Baupläne des Tiefbauamts Pankow sind hier online einzusehen.
Update: Um das Wurzelwerk der Angerbäume zu schützen, soll nach Auskunft des AUN nun doch auf die bisher geplanten Mulden entlang der Fahrbahnen verzichtet werden. Lediglich an einer Stelle wird das überschüssige Oberflächenwasser auf die Angerwiese zur Versickerung geleitet werden. MK 3.4.2009
Es besteht im Dorf weitgehende Einigkeit über die Beobachtung, dass die temporäre Verlegung des Verkehrs auf die Südseite des Angers nicht zu mehr Staus geführt hat. Damit wurde die Argumentation von SenStadt und VLB in einem zentralen Punkt widerlegt.
Update: Für alle überraschend kam während der Bauarbeiten unter der maroden Straßendecke ein wunderschönes und sehr gut erhaltenes Kopfsteinpflaster hervor. (Bildergalerie) Das macht wehmütig: So könnte die verkehrsberuhigte Nordseite aussehen, was dem dörflichen Charakter des denkmalgeschützten Ensembles entgegen kommen würde. Aber schon in wenigen Tagen wird dieses Pflaster unter einer neuen Deckschicht verschwunden sein. Immerhin dürfte dieses Kopfsteinpflaster nicht für alle Zeit verloren sein, weil das Tiefbauamt über intakten Pflasterungen grundsätzlich eine Trennschicht anbringen lässt. MK 13.5.2009
Die BIBA hat sich als Bürgerinitiative zum Ziel gesetzt, dem Dorfanger mittelfristig wieder die Funktion eines attraktiven Dorfzentrums zurückzugeben. Das in seiner Gesamtheit hervorragend erhaltene bauliche Ensemble um Alt-Blankenburg bietet ein interessantes Entwicklungspotential, das aber unserer Meinung nach mit der momentanen Verkehrsführung nicht erschlossen werden kann.
Die finanzielle Lage Berlins lässt sich am Zustand seiner Straßen ablesen. Trotzdem kann man nicht immer nur Löcher flicken, sondern muß auch mal in ausgewählte Projekte investieren, was in touristisch relevanteren Gebieten ja auch gemacht wird. Das darf aber nicht dazu führen, dass in den dörflichen Teilen Berlins gar nichts mehr passiert. Unser Anliegen ist es daher, trotz heftiger Widerstände aus der Senatsverwaltung Ideen zu sammeln und Fördermöglichkeiten zu erschließen, damit hier in absehbarer Zeit etwas Vorbildliches entsteht. Mehr...
Update: Am 29.4.2009 hat die BVV Pankow den Schlussbericht des Bezirksamts zum Bürgerantrag der BIBA über die Verlegung des Verkehrs auf die Südseite der Straße Alt-Blankenburg zur Kenntnis genommen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und die Verkehrslenkung Berlin (VLB) hatten beide negative Stellungnahmen dazu abgegeben, daher wurde es vom Bezirksamt als derzeit nicht durchführbar festgestellt. Hier ist der offzielle Schlussbericht.
In der Berliner Woche erschienen zu diesem Fest zwei Artikel, die zu Missverständnissen und teilweise Unmut geführt haben.







